Gastbeiträge in diesem Blog? Gerne!

In anderen Blogs habe ich Gastbeiträge gesehen. Finde ich eine gute Idee.
Daher mein Angebot an die SchwerbehindertenvertreterInnen dieser, unserer Republik auch einen Gastbeitrag zu schreiben und diesen hier zu veröffentlichen.

Themen können eure Erfahrungen sein, Wissenwertes, Tipps und Tricks und was euch sonst noch wichtig für die Schwerbehindertenvertregtung erscheint.

Also, wer sich angesprochen fühlt und motiviert ist, melde sich bitte bei mir.

Es grüßt

Die Schwerbehindertenvertretung

@SchwBVertr

8 Antworten zu Gastbeiträge in diesem Blog? Gerne!

  1. puschenteil sagt:

    super idee😉

  2. Chloe sagt:

    Einzelkämpfer

    Das für mich zentrale Problem als Schwerbehindertenvertretung ist die Tatsache, dass wir Einzelkämpfer sind. Der Betriebsrat als Gremienvertretung wird stets als Gruppe aktiv, kann sich bei Beschlüssen auf das Gremium zurückziehen und die Betriebsräte können durch Diskussion im Gremium sich eine vernünftige Sicht auf Probleme mit adäquaten Lösungen erarbeiten. Wir hingegen, sind immer alleine. All unsere Entscheidungen sind Einzelbeschlüsse und wir werden – so jedenfalls geht es mir – dafür angezählt. Obwohl das Übersehen der Schwerbehindertenvertretung, das nicht Einbeziehen in Entscheidungen, nicht Einladungen zu Sitzungen etc. etc. ganz sicherlich nicht persönlich gemeint ist, müssen wir es doch immer alleine aushalten und den Frust auch alleine verkraften.

    Ich finde das manchmal sehr sehr schwer!

    • schwbvertr sagt:

      Einzelkämpfer trifft es m.E. genau🙂
      Viele Mitarbeiter glauben ja, dass die SBV ein Teil des BR sei. Diesem Eindruck trete ich immer vehement entgegen, was deutlich an der Arbeitsweise und der Qualität unseres BR liegt.
      Um Entscheidungen zur treffen hole ich mir oft Rat beim Intergrationsamt, die mir im Regelfall schnell und kompetent helfen; kann ich nur empfehlen.
      Die Nummer mit dem „Anzählen“ kenne ich auch zur Genüge😦
      Das fängt an mit dem Srpuch meines Personalen, ob ich denn die ganzen Schrottbewerbungen lesen wolle und dafür Zeit hätte, wenn ich darauf dränge offene Stellen an die Agentur für Arbeit zu melden und endet schließlich mit der Mitteilung unseres (neuen) Personalleiters, dass es im Moment Wichtigers gäbe, wenn ich klären möchte, welche Aufgaben denn der Beauftragte des Arbeitgebers wahrnehmen soll.
      Wie sagt doch der Volksmund? Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
      Nicht verzweifeln, Kontakte pflegen und dranbleiben!

  3. Chloe sagt:

    Ach ja, alles ein Club, das kenne ich alles!!! Wie gleichen sich die Erfahrungen!!!

    Der Tipp in Sachen Integrationsamt ist interessant. Bei welcher Stelle dort ruft man denn an?

    • schwbvertr sagt:

      Deinen Zeilen entnehme ich, dass du noch nicht mit dem Integrationsamt in Verbndung stehst. Sofort nachholen!!!
      Dein zuständiges Integratonsamt findest du im Zweifelsfall über das Arbeitsamt heraus.
      Das Intergrationsamt ist nach meiner Erfahrung auch sehr daran interessiert, den Kontakt zu den SBV vor Ort zu halten. Wir sind schließlich deren Augen und Ohren vor Ort.
      Vom Integrationsamt bekommst du auch div. Periodika zugesandt, die speziell für SBV gemacht sind. Musst es Ihnen halt nur mitteilen🙂

  4. Chloe sagt:

    Kontakt mit dem Integrationsamt habe ich schon zu Fragen wie Förderung, Arbeitsplatzgestaltung etc. Unser IA hat auch eine große Abteilung , die sich nur um Kündigungen kümmert. Ich wüßte aber nicht, wen ich anrufen könnte, z.B. in Sachen wie Beauftragter des Arbeitgebers (nimmt der überhaupt seine Pflichten wahr)oder freie Stellen melden, Einladung zu Monatsgespräche oder Schwierigkeiten mit einer anderen SBV etc. Auch wüßte ich nicht wer zuständig ist, wenn ich mal eine Sache gerichtlich klären lassen möchte – so dass einem mal jemand behilflich bei der Klärung des Ablaufs ist – Anwalt, Rechnungsfrage und und und …

    • schwbvertr sagt:

      Tja, dann gibts doch nur noch eins: Rucksack packen und auf zum IA und vorstellig werden🙂
      Aber bei den „Sachen wie Beauftragter des Arbeitgebers (nimmt der überhaupt seine Pflichten wahr)oder freie Stellen melden, Einladung zu Monatsgespräche oder Schwierigkeiten mit einer anderen SBV“ werden die auch wenig machen könnnen, da die Sanktionsmöglichkeiten doch eher gering sind.
      Ich gehe mal davon aus, dass du auch keine Lust hast, deinen Arbeitgeber wegen einer Ordnungswirdrigkeit nach § 156 SGB IX beim Arbeistamt anzuschwärzen😦 /🙂
      Ansonsten muss ich feststellen, dass ich von Monatsgesprächen und solchen basics wohl noch weit entfernt bin.

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