Der zweite Tag ist rum – SBV Konzerntreffen

15. Mai 2012

Der zweite Tag ist nun auch rum und will ich ganz kurz berichten was war 🙂

Sehr interessant war der strukturierte Austausch ĂŒber die aktuelle Situation in den verschiedenen Betrieben des Konzerns.
Es wurde mal wieder klar, dass die Bereitschaft Schwerbehinderte einzustellen und zu beschÀftigen bei den Arbeitgebern immer weiter nachlÀsst.
Interessant war auch der Besuch des GSV unseres Mutterkonzerns, der ĂŒber Ă€hnliche Entwicklungen berichtete.

Bin schon sehr gespannt, wie sich das nĂ€chste Treffen im November 2012 gestalten wird 🙂

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Der erste Tag ist rum – SBV Konzerntreffen

14. Mai 2012

Der erste Tag ist nun rum und vor der abendlichen Verlustigung will ich ganz kurz berichten was war 🙂

Nach dem obligatorischen Organisatorischen wurde ausfĂŒhrlich und kontrovers das Thema BEM aufgearbeitet. Ziel wird es sein, eine einheitliche BV-Vorlage fĂŒr alle Beteiligten bereit zu stellen.

Der Nachmittag war geprĂ€gt von der Diskussion ĂŒber eine neu erstellte BroschĂŒre: Kleine Rechtskunde, die sich an schwerbehinderte Menschen richten soll.
Die Idee ein 22 Seiten starkes Dokument mit ĂŒber 20 Personen zu ĂŒberarbeiten war nicht so gut 😉 Ich warne ausdrĂŒcklich vor der Nachahmung!

Besonders gut gefallen hat mir bisher aber die Möglichkeit sich außerhalb der tĂ€glichen Arbeit und fern des Alltagsstress mit anderen SBV auszutauschen.

Morgen noch mal ein halber Tag am Vormittag, auf den ich gespannt bin.


SBV-Treffen geht los

14. Mai 2012

Heute nehme ich erstmals an einem konzernweiten Treffen der SBV.
Bin sehr gespannt, sowohl auf die Kollegen als auch auf die Inhalte.
Tagesordnung liest sich spannend 🙂

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Konzerntreffen der SBV

13. Mai 2012

Heute bin ich nach Fulda gereist, um an dem Konzerntreffen der SBV teilzunehmen. Das erste Kennenlernen beim Abendessen ist nun rum und ich bin gespannt auf den offiziellen Teil morgen und ĂŒbermorgen 🙂


Ausgleichsabgabe 2011

21. MĂ€rz 2012

Am 31. MĂ€rz ist es wieder soweit: Bis dahin muss jeder private und öffentliche Arbeitgeber gegenĂŒber der Agentur fĂŒr Arbeit anzeigen, ob und inwieweit er seine Pflicht zur BeschĂ€ftigung schwerbehinderter Menschen im vorangegangenen Kalenderjahr erfĂŒllt hat. Denn wer nicht auf wenigstens fĂŒnf Prozent seiner ArbeitsplĂ€tze Schwerbehinderte beschĂ€ftigt, muss eine Ausgleichsabgabe zahlen.
Pro Monat und unbesetztem Pflichtarbeitsplatz fallen fĂŒr das Jahr 2011 zwischen 105 und 260 Euro an – je nachdem, inwieweit der Arbeitgeber die 5 % Pflichtquote unterschreitet. Ab 01.01.2012 wird es ein klein wenig teurer: dann geht die Staffelung von 115 bis 290 Euro.

Ausgenommen von dieser jĂ€hrlichen Anzeigepflicht sind nur Arbeitgeber, die ĂŒber weniger als 20 ArbeitsplĂ€tze verfĂŒgen und deshalb nicht der Pflicht zur BeschĂ€ftigung schwerbehinderter Menschen unterliegen.

Anzuzeigen sind gegliedert nach Monaten die Daten, die zur Berechnung des Umfangs der BeschĂ€ftigungspflicht, deren ErfĂŒllung und der Höhe der geschuldeten Ausgleichsabgabe notwendig sind (v.a. die Zahl der ArbeitsplĂ€tze des Arbeitgebers, die Zahl der schwerbehinderten und gleichgestellten BeschĂ€ftigten sowie Mehrfachanrechnungen).

Formal mĂŒssen fĂŒr die Erstattung der Anzeige zwingend die amtlichen Vordrucke der Bundesagentur fĂŒr Arbeit verwendet werden. Möglich ist auch eine elektronische Anzeigenerstattung. Die dazu notwendige Software kann kostenlos unter www.rehadat.de/elan heruntergeladen werden. Wird die Anzeige nicht in der vorgeschriebenen Weise erstattet, kann dies als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet werden.
ZusĂ€tzlich zu der Anzeige muss der Arbeitgeber das Verzeichnis der schwerbehinderten Menschen vorlegen, welches er gesondert fĂŒr jeden Betrieb bzw. jede Dienststelle zu fĂŒhren hat.

ZustĂ€ndig ist die Agentur fĂŒr Arbeit, in deren Bezirk der Unternehmens- bzw. Verwaltungssitz des Arbeitgebers liegt (bzw. der Wohnsitz bei einem Einzelkaufmann). Ihr muss neben den Originalunterlagen eine Kopie der Anzeige und des Verzeichnisses ĂŒbermittelt werden. Diese Kopie leitet die Arbeitsagentur an das fĂŒr den Sitz des Arbeitgebers zustĂ€ndige Integrationsamt weiter.

Die Schwerbehindertenvertretung und der Betriebsrat haben zudem einen eigenen Anspruch auf eine Kopie der Anzeige und des Verzeichnisses, der auch eingeklagt werden kann.

Zum Nachlesen im Gesetz:
§ 71 SGB IX: Pflicht zur BeschÀftigung schwerbehinderter Menschen (Link)
§ 77 SGB IX: Ausgleichsabgabe (Link)
§ 80 Abs. 2, 4 und 6 SGB IX: Anzeigeverfahren (Link)
§ 156 Abs. 1 Nr. 3 SGB IX: Ordnungswidrigkeit (Link)

Es grĂŒsst

Die Schwerbehindertenvertretung

@SchwBVertr


Übernahme durch privaten Betreiber. Was ist zu tun?

14. November 2010

So, es war ja sehr lange ruhig hier 🙂 Das lag daran, dass die Zukunft meines Arbeitgebers in den vergangenen Monaten sehr fraglich war im Sinne von: Weiter kommunaler Betreiber oder doch Wechsel zu einem Privaten.
Nun ist es klar, dass die Kommune den Ort meines Brötchenerwerbes nicht weiter betreiben will und krampfhaft nach einem privaten Investor sucht, der den Laden ĂŒbernimmt.

Das bringt mich zu einer wichtigen Frage: Was muss / kann ich als SBV machen, wenn die Übernahme durch einen Privaten ansteht?

FĂŒr Tipps und Hinweise bin ich dankbar 🙂

Es grĂŒsst

Die Schwerbehindertenvertretung

@SchwBVertr


Wahl der SBV

14. November 2010

Die Wahlen zur SBV sind ja nun weitestgehend gelaufen und ich habe mit Freude feststellen können, dass das Interesse an Informationen hierzu sehr gefragt waren und auch noch sind. Jedenfalls fanden die Wahlkalender grĂ¶ĂŸtes Interesse, wie tĂ€gliche Zugriffszahlen von ĂŒber 200 Klicks belegen.

Ich selber habe natĂŒrlich auch diesen Wahlkalender eingesetzt, der sehr hilfreich war.

Ach ja, nebenbei, ich wurde wieder zum SBV gewĂ€hlt 🙂

Allen anderen (neu-) gewĂ€hlten SBV an dieser Stelle: Herzlichen GlĂŒckwunsch!

Es grĂŒĂŸt

Die Schwerbehindertenvertretung

@SchwBVertr